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Kohlenwasserstoffe Vorkommen und Verwendung (2240
Wörter und Abbild.)
Geschichte
- etwas geschichtliche am Anfang:
Erdölderivate, die an die Erdoberfläche traten, waren schon
früheren Hochkulturen und in der Antike bekannt, wurden als Kitt,
Dichtungsmasse, Konservierungsmittel verwendet
- in Ägypten benötigte man Erdwachs zum Einbalsamieren der Toten,
Babylonier und Persier verwendeten E. als Beleuchtungsmittel, auch in der
Antiken Medizin od. als griechisches Feuer, Brand-, Zünd-, Sprengmischung,
Indianer Nordamerikas nutzen es zu kultischen Zwecken und Heilmittel
Wagenschmiere
Entstehung
- Ursprung noch nicht restlos geklärt
- man ging davon aus das pflanzlichen und tierischen Plankton, Krebs,
Hohltiere und Einzeller im Meer (Salz- oder Brackwasser) umgewandelt wurde,
dies sollte unter aneroben Verhältnissen geschehen
- später stellte man fest, daß auch in sauerstoffreichen
Gewässern bei starker und rascher Sedimentation am Meeresboden bereits
wenige Millimeter bis Zentimeter unter der Oberfläche solche aneroben
Verhältnisse herrschen können
- unter diesen Verhältnissen werden Kohlenhydrate, Eiweiße und
Fette der o.g. Tiere von aneroben Bakterien zersetzt und reduziert, wobei
“trocknes Erdgas” (v.a. Methan), H2O,
CO2,
bei höheren Temperaturen von (50°C-80°C) und stärkerem
Druck (durchschnittliche Tiefe 2000-3500m) entstehen mit Hilfe von
Katalysatoren (Tonminerale) “nasse Erdgase” reich an Ethan, Propan,
Butan, über einen längeren Zeitraum (ältestes Lager ca. vor 2
Mrd. Jahren entstanden) betrachtet, wird nur noch Methan abgespalten
- E.-Tröpfchen welche durch Überlagerungsdruck, Erdgas und
Porenwasser ausgepreßt und sammeln sich an einer undurchdringlichen
Schicht oberhalb der Salzwasserschicht, unterhalb des Erdgases
Zusammensetzung
Erdöl (dünn- bis zähflüssig,
strohfarbig bis schwarzbraun od. wasserklar bis fast schwarz, grünlich
fluoreszierend, viskos, Dichte zwischen 065g/cm3 und
1,02g/cm3)
- besteht aus 500 Kohlenwasserstoffen, wie Aliphaten(Alkane),
Napthenen(Cycloalkanen), Naphtensäuren, Benzenen, ungesättigte
Kohlenwasserstoffe, schwefel- und stickstoffhaltige Verbindungen,
Olefine(Alkine) und Phenolen(Benzen mit Hydroxygruppe und
Substituenten)
Abb.
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